Sonstiges
Bundesweiter Warntag: Probewarnung am 9. September 2027 ab 11 Uhr
Termin
- Ort
- Gesamter Landkreis Cochem-Zell
- Veranstalter
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
- Weitere Infos
- Zur Veranstaltungsseite
Der nächste bundesweite Warntag fällt auf Donnerstag, den 9. September 2027. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nennt dieses Datum auf seiner Seite zum Warntag und beschreibt den zweiten Donnerstag im September als die Regel, nach der der Tag jährlich angesetzt wird.
Ab 11 Uhr geht über das Modulare Warnsystem des Bundes, kurz MoWaS, ein Warntext an alle angeschlossenen Warnmultiplikatoren heraus, also etwa an Rundfunksender und App-Server. Die reichen die Probewarnung zeitversetzt an Fernseher, Radios und Smartphones weiter. Gegen 11.45 Uhr folgt die Entwarnung über dieselben Kanäle. So lief es auch 2026: Die Probewarnung ging am 10. September gegen 11 Uhr heraus, die Entwarnung gegen 11.45 Uhr.
Ob die Sirenen wieder laufen, steht noch nicht fest
Das ist der Teil, der örtlich entschieden wird, und das Bundesamt sagt es deutlich: Die Teilnahme am Warntag ist freiwillig, nicht alle Kommunen nehmen teil und testen ihre Warnkanäle vor Ort. Was getestet wird, hängt von der Verfügbarkeit und der Einsatzmöglichkeit der vorhandenen Kanäle ab. Ausgelöst werden können sie auf Ebene der Länder sowie in den teilnehmenden Landkreisen und Kommunen, vom Lautsprecherwagen bis zur Sirene.
Für den 9. September 2027 liegt aus dem Kreis Cochem-Zell dazu noch nichts vor. Überraschend ist das nicht: Die Ankündigung für 2026 kam erst sechs Tage vor dem Termin.
Die Kreisverwaltung schrieb damals in ihrer Nachricht vom 4. September 2026, im Landkreis Cochem-Zell würden erstmals die neuen Sirenen in allen vier Verbandsgemeinden getestet, auch die Bestandssirenen sollten ausgelöst werden. Die Nachricht steht weiterhin auf der Seite des Kreises und bezieht sich auf den 10. September 2026.
Zu zwei der vier Verbandsgemeinden führt diese Site eigene Terminseiten aus dem Jahr 2026:
Wer Auskunft gibt
Das Bundesamt rät, sich in der eigenen Kommune zu erkundigen, ob und auf welchen Wegen sie am Warntag vor Ort warnen will, und nennt dafür Rathaus, Bürgerservice, Feuerwehr und Brandschutzamt als Anlaufstellen. Die Kreisverwaltung Cochem-Zell sitzt am Endertplatz 2 in Cochem und ist unter der Behördennummer 115 oder unter 02671 61-111 erreichbar.
Zuständig für den Warntag ist auf Bundesebene das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, auf Länderebene das jeweilige Innenministerium und in den Kommunen in aller Regel die Behörde, die den Katastrophenschutz führt.
Am Warntag selbst ist nichts zu tun. Der Tag dient nach der Beschreibung des Bundesamtes der Erprobung der Warnsysteme, der Ton ist also eine Probe.
Angaben nach der Seite „Bundesweiter Warntag“ des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und nach der Nachricht der Kreisverwaltung Cochem-Zell „Bundesweiter Warntag am 10.09.2026“ vom 4. September 2026, beide abgerufen am 23. September 2026.