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Moselmesse 2027: Anmeldung offen, Wein ausgeschlossen

 · 3 Min. Lesezeit

Gläser mit Honig und Konfitüre, ein Käselaib, ein Brotlaib und Ölflaschen auf hellem Leinentuch
Beitragsbild: KI-generiert

Kurzzusammenfassung

  • Am Dienstag, 23. Februar 2027, findet von 10 bis 16 Uhr die B2B-Messe „Genuss verbindet“ für regionale Produkte im Eurostrand Resort Moseltal in Leiwen statt.
  • Ausstellen können Lebensmittelerzeuger aus dem gesamten Anbaugebiet Mosel, also auch aus dem Kreis Cochem-Zell; die Teilnahme ist kostenfrei.
  • Wein ist ausdrücklich kein Bestandteil der Messe, weil es dafür bereits eigene Fachveranstaltungen gibt.

Auf einer Messe an der Mosel kommt alles auf den Tisch, nur kein Wein. Das ist die auffälligste Festlegung der Regionalinitiative „Faszination Mosel“ für ihre erste Fachmesse „Genuss verbindet – Die Moselmesse für regionale Produkte“. Sie findet am Dienstag, 23. Februar 2027, von 10 bis 16 Uhr im Eurostrand Resort Moseltal in Leiwen statt. Anmeldungen von Erzeugern nimmt die Initiative ab sofort entgegen, obwohl bis zum Termin noch sieben Monate liegen.

Begründet wird der Ausschluss des Weins damit, dass für ihn zahlreiche etablierte Vermarktungs- und Fachveranstaltungen bestehen. Im Mittelpunkt sollen deshalb die übrigen Erzeugnisse stehen. Für einen Betrieb im Kreis Cochem-Zell heißt das konkret: Der Wein selbst hat dort keinen Platz, ein Saft, ein Honig oder eine Konfitüre schon.

Wer ausstellen darf und wer eingeladen ist

Zugelassen sind Lebensmittelerzeuger aus dem gesamten Weinanbaugebiet Mosel, von Koblenz bis Perl, einschließlich der Nebenflusstäler von Saar, Sauer, Ruwer und Lieser. Die Moselorte des Kreises Cochem-Zell liegen in diesem Abschnitt. Genannt sind Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Backwaren, Honig, Öle, Säfte und Konfitüren.

Auf der Gegenseite stehen die Einkäufer, und die Liste ist breiter als nur Gastronomie: Hotels und Beherbergungsbetriebe, Cateringunternehmen, Kantinen und Betriebsgastronomie, Jugendherbergen und Großküchen, Senioren- und Pflegeeinrichtungen, der Lebensmitteleinzelhandel, Dorf- und Genussläden, Feinkostgeschäfte, Tourist-Informationen sowie Logistik- und Großhandelspartner.

Geplant ist ein Begleitprogramm mit Fachvorträgen und Workshops zu Lieferketten, Beschaffung, Vermarktung und Zusammenarbeit. Das konkrete Programm wird nach Angaben der Initiative derzeit erarbeitet und in den kommenden Monaten vorgestellt. Die Messe versteht sich als Pilotprojekt; gefördert wird sie über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums sowie über die zuständigen Ministerien in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Interesse an einer Teilnahme melden Erzeuger per E-Mail an [email protected]. Kosten entstehen dafür nicht.

Dieselbe Initiative sucht derzeit Bewerbungen für den Wettbewerb #moselhelden, dessen Frist am 31. Juli 2026 endet, und sammelt Angebote zur Pfirsichblüte 2027. Für Weinbaubetriebe im Kreis bleibt der Wein dort, wo er hingehört: bei den Weingütern an der Mosel.

Quelle: Kreisverwaltung Cochem-Zell, Mitteilung vom 6. Juli 2026.

Wann und wo findet die Moselmesse für regionale Produkte statt?

Am Dienstag, 23. Februar 2027, von 10 bis 16 Uhr im Eurostrand Resort Moseltal in Leiwen.

Warum ist Wein nicht Teil der Messe?

Nach Angaben der Regionalinitiative „Faszination Mosel“ bestehen für Wein bereits zahlreiche etablierte Vermarktungs- und Fachveranstaltungen. Im Mittelpunkt sollen deshalb die übrigen regionalen Erzeugnisse stehen.

Was kostet die Teilnahme als Aussteller?

Nichts. Die Teilnahme ist kostenfrei; Interesse melden Erzeuger per E-Mail an [email protected].

Dürfen Betriebe aus dem Kreis Cochem-Zell ausstellen?

Ja. Zugelassen sind Lebensmittelerzeuger aus dem gesamten Weinanbaugebiet Mosel von Koblenz bis Perl. Die Moselorte des Kreises Cochem-Zell liegen in diesem Abschnitt.

Die Bilder in diesem Beitrag sind KI-generiert.