287.200 Euro für den Festplatz an der Calmonthalle in Bremm
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Kurzzusammenfassung
- Die Ortsgemeinde Bremm erhält 287.200 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz für die Neugestaltung des Festplatzes an der Calmonthalle.
- Zuerst wird die Toilettenanlage im Erdgeschoss der Halle barrierefrei umgebaut, danach der Festplatz selbst, vorgesehen für 2026 und 2027.
- In die Gestaltung soll ein Teil der Moselstraße einbezogen werden, später auch Weinbergsflächen neben der Halle, die die Gemeinde inzwischen gekauft hat.
Die Ortsgemeinde Bremm bekommt für die Neugestaltung ihres Festplatzes 287.200 Euro vom Land. Den Förderbescheid aus dem rheinland-pfälzischen Dorferneuerungsprogramm hat das Kommunalministerium übergeben und am 3. September mitgeteilt; in den Nachrichten der Kreisverwaltung Cochem-Zell steht die Mitteilung seit dem 7. September. Es geht um den Platz an der Calmonthalle, also um die Fläche, auf der in Bremm gefeiert wird.
Erst die Toiletten, dann der Platz
Umgesetzt wird in mehreren Bauabschnitten. Im ersten wird die Toilettenanlage im Erdgeschoss der Calmonthalle barrierefrei umgebaut. Der zweite Abschnitt betrifft den Festplatz selbst und ist für die Jahre 2026 und 2027 vorgesehen; dabei soll auch ein Teil der Moselstraße in die Gestaltung einbezogen werden, damit ein zusammenhängender Platz entsteht.
Für Vereine und Gäste heißt diese Reihenfolge, dass die sichtbare Veränderung an der Halle nicht im ersten Schritt kommt. Ein Zeitplan innerhalb der beiden Jahre steht in der Mitteilung nicht, und ein Datum, an dem der Platz gesperrt wäre, ebenso wenig.
Weiter gedacht wird bereits über den zweiten Abschnitt hinaus. Die Ortsgemeinde hat neben der Calmonthalle Weinbergsflächen erworben, die in die Entwicklung des Areals einbezogen werden sollen. Genannt werden dafür ein barrierefreier Zugang zur Halle und die Aufwertung des Bereichs als Eingang des Ortes aus Richtung Ediger-Eller. Auch der Erlebniswert des Calmont-Klettersteigs soll dadurch steigen. Die konkrete Planung dieses Abschnitts beginnt erst, wenn die ersten beiden fertig sind.
Woher die Ideen stammen
Entwickelt wurden die Vorschläge in der Dorfmoderation, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern des Ortes. Das Land begründet die Förderung damit, dass ein Festplatz Raum für Begegnung schaffe und der Bereich an der Calmonthalle als Veranstaltungsort weiterentwickelt werde, mit besserer Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität.
Was in der Mitteilung nicht steht, ist die Gesamtsumme des Vorhabens. Genannt wird allein der Landesanteil, und wie viel die Ortsgemeinde selbst trägt, geht daraus nicht hervor.
Angaben nach der Pressemitteilung des Ministeriums für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur vom 3. September 2026, veröffentlicht in den Nachrichten der Kreisverwaltung Cochem-Zell am 7. September 2026. Was es in Bremm sonst zu sehen gibt, steht im Beitrag zur Moselschleife bei Bremm.
Wofür bekommt Bremm die 287.200 Euro?
Für die Neugestaltung des Festplatzes an der Calmonthalle. Das Geld stammt aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz, die Mitteilung des Ministeriums datiert vom 3. September 2026.
Was wird zuerst gebaut?
Die Toilettenanlage im Erdgeschoss der Calmonthalle wird barrierefrei umgebaut. Erst danach folgt die Neugestaltung des Festplatzes, die für 2026 und 2027 vorgesehen ist.
Wird auch die Moselstraße umgestaltet?
Ein Teil davon soll in die Gestaltung einbezogen werden, damit ein zusammenhängender Platz entsteht. Für die später geplanten Weinbergsflächen neben der Halle beginnt die Planung erst nach den ersten beiden Bauabschnitten.
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