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K 23 und K 26 in Brachtendorf: Vollsperrungen ab 7. September

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Pfarrkirche St. Lambertus in Brachtendorf, ein Bruchsteinbau mit Dachreiter, an der Straßengabelung im Ortskern
Foto: RomkeHoekstra, CC0 (skaliert), via Wikimedia Commons

Kurzzusammenfassung

  • Die Ortsdurchfahrt Brachtendorf wird ab dem 7. September 2026 auf rund 900 Metern saniert, in drei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten mit Vollsperrung.
  • Nacheinander gesperrt werden die K 23 Richtung Zettingen, die K 23 Richtung Kaifenheim und die K 26 Richtung Roes. Umgeleitet wird jedes Mal über die L 109.
  • Fertig sein soll die Baustelle bei geeigneter Witterung spätestens Ende Oktober 2026.

Ab dem 7. September 2026 wird die Ortsdurchfahrt Brachtendorf im Verlauf der K 23 und der K 26 saniert. So steht es in einer Pressemitteilung der Verbandsgemeinde Kaisersesch vom 24. August, überschrieben mit „LBM Cochem informiert“. Die Baumaßnahme ist insgesamt rund 900 Meter lang, und gearbeitet wird ausschließlich unter Vollsperrung: Aus bautechnischen Gründen und zur Gewährleistung der Arbeitssicherheit lassen sich die Arbeiten anders nicht erledigen.

Den Anlass nennt die Mitteilung ohne Umschweife. Die vorhandenen Fahrbahndecken sind sanierungsbedürftig, zahlreiche Netz-, Quer- und Längsrisse machen eine Erneuerung nötig, damit die Straßensubstanz darunter nicht weiter leidet. Wie lange die Baustelle steht, hängt am Wetter: Als spätester Abschluss ist Ende Oktober 2026 genannt, vorbehaltlich geeigneter Witterung.

Drei Bauabschnitte, jedes Mal über die L 109

Die Maßnahme ist in drei aufeinanderfolgende Abschnitte gegliedert. Begonnen wird mit dem ersten.

  1. K 23 zwischen Zettingen und Brachtendorf. Die Umleitung führt über die K 25 und die L 109.
  2. K 23 zwischen Brachtendorf und Kaifenheim. Der Verkehr wird über die L 109 und die K 26 geführt.
  3. K 26 zwischen Brachtendorf und Roes. Die Umleitung läuft über die L 109 und die K 23.

Die L 109 ist damit in allen drei Abschnitten die tragende Ausweichstrecke. Ausgeschildert werden die Umleitungen vor Ort; zusätzlich verweist die Mitteilung auf den Mobilitätsatlas unter verkehr.rlp.de.

Verkehrsführung und Baubeginn sind vorab in einer Verkehrskoordinierung festgelegt worden. Beteiligt waren daran nach Angaben der Mitteilung unter anderem Polizei, Feuerwehr, die Integrierte Leitstelle Koblenz, Vertreter des öffentlichen Nahverkehrs sowie die Kreisverwaltung Cochem-Zell, die Verbandsgemeinde Kaisersesch und die umliegenden Ortsgemeinden. Nachbarorte wie Zettingen und Kaifenheim hängen an genau diesen Verbindungen.

Was im Ort erreichbar bleibt

Für die Anwohner steht in der Mitteilung mehr als der übliche Hinweis auf Verständnis. Der Dorfplatz bleibt während der gesamten Bauzeit jederzeit erreichbar. Die Zufahrt zu den anliegenden Grundstücken wird grundsätzlich gewährleistet, soweit der Bauablauf es zulässt.

Zwei Einschränkungen benennt der LBM ausdrücklich. Während der Fräsarbeiten und beim Einbau der neuen Asphaltdeckschichten muss das jeweilige Baufeld vollständig gesperrt werden, eine Zufahrt zu den betroffenen Grundstücken ist dann vorübergehend nicht möglich. Und für wenige Tage wird die Pflasterfläche im Kreuzungsbereich K 23/K 26 komplett gesperrt, weil dort an der Tragschicht gearbeitet wird und die Fläche in dieser Zeit nicht befahren werden darf. Die unmittelbar betroffenen Anlieger sollen vor Beginn dieser Arbeiten über Ablauf und voraussichtliche Dauer informiert werden.

Rettungsfahrzeuge kommen auch dann durch. Für den gesperrten Kreuzungsbereich nennt die Mitteilung einen konkreten Weg: Einsatzfahrzeuge umfahren ihn über die unmittelbar angrenzende Bushaltestelle. Die Erreichbarkeit für Rettungsdienste sei über die gesamte Bauzeit sichergestellt.

Auch die Müllabfuhr ist geregelt. Behälter aus Bereichen, die das Entsorgungsfahrzeug nicht erreicht, bringt das Bauunternehmen zu einem zugänglichen Sammelpunkt und stellt sie nach der Leerung wieder zurück.

Wer baut, und was es kostet

Die Baumaßnahme übernimmt nach Abschluss einer öffentlichen Ausschreibung die Eurovia Bau GmbH aus Koblenz. Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 240.000 Euro. Getragen werden die Kosten vom Landkreis Cochem-Zell.

Als Ziel nennt die Mitteilung, die Verkehrssicherheit zu verbessern und die Straßeninfrastruktur langfristig zu erhalten. Der LBM Cochem-Koblenz bittet Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

Quelle: Verbandsgemeinde Kaisersesch, Pressemitteilung „LBM Cochem informiert: K 23/K 26 – Fahrbahnsanierung im Bereich der Ortsdurchfahrt Brachtendorf“ vom 24. August 2026, abgerufen am 25. August 2026.

Ab wann ist die Ortsdurchfahrt Brachtendorf gesperrt?

Ab dem 7. September 2026. Gesperrt wird nicht auf einmal, sondern in drei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten. Begonnen wird mit dem Abschnitt der K 23 zwischen Zettingen und Brachtendorf.

Wie sind die Umleitungen geführt?

Im ersten Abschnitt über die K 25 und die L 109, im zweiten über die L 109 und die K 26, im dritten über die L 109 und die K 23. Die Umleitungen werden vor Ort ausgeschildert.

Wie lange dauern die Arbeiten?

Spätestens Ende Oktober 2026 soll die Maßnahme abgeschlossen sein. Der LBM stellt diese Angabe unter den Vorbehalt geeigneter Witterung.

Kommt man während der Bauzeit an sein Grundstück?

Grundsätzlich ja, soweit der Bauablauf es zulässt. Während der Fräsarbeiten und beim Einbau der Asphaltdeckschichten wird das jeweilige Baufeld vollständig gesperrt. Betroffene Anlieger sollen vorher informiert werden.