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Medizinstipendium Cochem-Zell: bis zu 60.000 Euro

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Weißer Kittel über der Lehne eines Holzstuhls in einem leeren, hellen Raum am Fenster
Beitragsbild: KI-generiert

Kurzzusammenfassung

  • Der Landkreis Cochem-Zell hat zum dritten Mal zwei Medizinstipendien vergeben, diesmal für den Studienstart im Wintersemester 2026/2027.
  • Gezahlt werden 5.000 Euro je Semester über höchstens zwölf Semester, in der Summe also bis zu 60.000 Euro.
  • Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium mindestens fünf Jahre ärztlich im Landkreis zu arbeiten.

Zwei Studienplätze für ein deutschsprachiges Medizinstudium an der Universität Pécs in Ungarn hat der Landkreis Cochem-Zell erneut reserviert, vergeben zum Wintersemester 2026/2027. Es ist die dritte Runde des Programms, das mit dem Wintersemester 2024/2025 begann. Vergeben wird nach Auswahlkriterien, die die Verwaltung als klar definiert und spezifisch beschreibt, ohne sie in der Mitteilung aufzuführen.

Was das Stipendium wert ist und was es kostet

Die Förderung beträgt 5.000 Euro je Semester, also 10.000 Euro im Jahr, und wird höchstens für die Regelstudienzeit von zwölf Semestern gewährt. Über die volle Regelstudienzeit summiert sich das auf bis zu 60.000 Euro. Getragen wird das Modell von regionalen Banken und Unternehmen; die Kreisverwaltung bezeichnet die Finanzierung inzwischen als dauerhaft etabliert.

Der Preis dafür steht ebenso fest: mindestens fünf Jahre ärztliche Tätigkeit im Landkreis nach dem Studium. Eine Erleichterung gibt es dabei, die in der Mitteilung leicht zu überlesen ist. Praxisphasen der Facharztausbildung, die im Landkreis absolviert werden, lassen sich anteilig anrechnen, und zwar bis zur Hälfte. Wer seine Weiterbildung ohnehin vor Ort macht, verkürzt damit die verbleibende Bindungszeit erheblich.

Begleitet werden die Studierenden während des Studiums durch Studienplatzberater, die der Landkreis beauftragt. Dazu kommt der Austausch mit der deutschsprachigen Gemeinschaft in Pécs und mit den anderen Teilnehmenden des Kreisprogramms. Der erste Jahrgang schließt in diesem Jahr die vorklinische Phase ab und geht in die klinische Ausbildung über.

Wann die nächste Runde ausgeschrieben wird, steht nicht dabei

Für Interessenten ist das die entscheidende Lücke: Die Mitteilung nennt keinen Termin und keine Frist für künftige Vergaben. Sie verweist stattdessen auf einen Infoflyer und auf die Seiten der Wirtschaftsförderung des Landkreises unter kurvenkreis.de in der Rubrik „Wohnen/Gesundheit“. Interessenten müssen diese Seite also selbst im Blick behalten. Fragen beantwortet die zuständige Stelle des Landkreises unter 02671 61-696 oder [email protected].

Die Wirtschaftsförderung führt das Stipendium als eines von mehreren Instrumenten der Nachwuchsgewinnung, neben Gruppenfamulaturen und der Unterstützung niederlassungswilliger Ärzte bei der Suche nach Praxisräumen. Sie ist dieselbe Stelle, die hinter der Standortkampagne Kurvenkreis steht. Auskünfte zu Zuständigkeiten der Kreisverwaltung gibt es daneben über die Behördennummer 115.

Quellen: Kreisverwaltung Cochem-Zell, Mitteilung vom 23. Juli 2026, sowie die Seite „Gesundheit“ der Wirtschaftsförderung Cochem-Zell.

Wie hoch ist das Medizinstipendium des Landkreises Cochem-Zell?

5.000 Euro je Semester, also 10.000 Euro im Jahr. Gezahlt wird höchstens für die Regelstudienzeit von zwölf Semestern, in der Summe damit bis zu 60.000 Euro.

Welche Gegenleistung wird verlangt?

Mindestens fünf Jahre ärztliche Tätigkeit im Landkreis Cochem-Zell nach dem Studium. Praxisphasen der Facharztausbildung, die im Landkreis absolviert werden, können bis zur Hälfte angerechnet werden.

Wo studieren die Stipendiatinnen und Stipendiaten?

An der Universität Pécs in Ungarn, in einem deutschsprachigen Medizinstudiengang. Der Landkreis reserviert dort je Jahrgang zwei Studienplätze.

Wann kann ich mich für die nächste Runde bewerben?

Einen Termin nennt die Kreisverwaltung nicht. Sie verweist auf den Infoflyer und die Seiten der Wirtschaftsförderung unter kurvenkreis.de in der Rubrik „Wohnen/Gesundheit“.

Die Bilder in diesem Beitrag sind KI-generiert.