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Falsche Polizeibeamte rufen in Cochem an: Polizei rät zum Auflegen

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Weißes Schnurtelefon auf einer Häkeldecke auf einer Holzkommode, der Hörer liegt neben dem Apparat
Beitragsbild: KI-generiert

Kurzzusammenfassung

  • Am Montagnachmittag, dem 10. August 2026, gingen bei der Polizeiinspektion Cochem mehrere Meldungen über falsche Polizeibeamte ein; angerufen worden waren Anwohnerinnen und Anwohner der Stadt Cochem.
  • In allen Fällen gab sich der Anrufer als Beamter der Polizei Cochem aus; teilweise fragte er anschließend die finanziellen Verhältnisse ab, unter anderem nach Bankschließfächern und Vermögen.
  • Die Polizei rät allen Angerufenen, keinerlei persönliche Informationen preiszugeben und das Telefonat sofort zu beenden.

An einem Montagnachmittag klingelten in Cochem mehrere Telefone, und am anderen Ende meldete sich jemand, der behauptete, von der Polizei zu sein. Bei der Polizeiinspektion Cochem gingen am 10. August 2026 mehrere solcher Meldungen ein. Betroffen waren nach Angaben der Polizeidirektion Mayen Anwohnerinnen und Anwohner der Stadt Cochem. Es blieb also nicht bei einem einzelnen Anruf.

Immer dieselbe Rolle, immer dieselbe Wendung

In allen Fällen gab sich der Anrufer als Beamter der Polizei Cochem aus. Als Anlass nannte er angebliche Straftaten in Cochem, vor denen man sich schützen müsse. Das ist der Teil, der glaubwürdig klingen soll: eine Gefahr in der Nachbarschaft, ein Anruf zur Warnung.

Die Wendung kam danach. Teilweise fragten die Anrufer die finanziellen Umstände ihres Gegenübers ab, etwa Informationen zu Bankschließfächern und zum Vermögen. Genau an dieser Stelle kippt das Gespräch vom vermeintlichen Schutz in die Ausforschung, und genau dort lohnt es sich, aufzulegen.

Woran sich der Anruf erkennen lässt

Die Polizei nennt zwei Punkte, die kein echter Beamter am Telefon verlangt: die Herausgabe von Passwörtern und Auskünfte darüber, wo Schmuck aufbewahrt wird. Wird am Telefon danach gefragt, ist die Sache entschieden.

Die Empfehlung an alle Angerufenen ist knapp und lässt keinen Zwischenweg: keinerlei persönliche Informationen preisgeben, das Telefonat sofort beenden. Betroffene können sich nach Angaben der Polizei jederzeit bei der Polizeiinspektion Cochem melden.

Wer am Telefon nach einer Behörde gefragt wird und lieber selbst zurückruft, erreicht die Ämter im Kreis über die Behördennummer 115. Wie sich Haushalte im Kreis auf Notlagen vorbereiten, steht im Beitrag zum Bevölkerungsschutz.

Quelle: Polizeidirektion Mayen, Meldung „Anrufe von falschen Polizeibeamten bei Anwohnern von Cochem“ vom 10. August 2026, abgerufen am 11. August 2026.

Was ist am 10. August 2026 in Cochem passiert?

Bei der Polizeiinspektion Cochem gingen an diesem Montagnachmittag mehrere Meldungen über falsche Polizeibeamte ein. Anwohnerinnen und Anwohner der Stadt Cochem waren angerufen worden; der Anrufer gab sich jeweils als Beamter der Polizei Cochem aus.

Wonach haben die Anrufer gefragt?

Sie berichteten zunächst von angeblichen Straftaten in Cochem, vor denen man sich schützen müsse. Teilweise erfragten sie danach die finanziellen Umstände der Angerufenen, unter anderem Informationen zu Bankschließfächern und zum Vermögen.

Was rät die Polizei?

Keinerlei persönliche Informationen preiszugeben und das Telefonat sofort zu beenden. Die echte Polizei verlangt am Telefon weder die Herausgabe von Passwörtern noch Auskünfte darüber, wo Schmuck aufbewahrt wird. Betroffene können sich jederzeit bei der Polizeiinspektion Cochem melden.

Die Bilder in diesem Beitrag sind KI-generiert.